University of Lübeck · Institute of Telematics :: CoAP-Erweiterungen für effiziente zustandsbasierte Suche im Internet der Dinge
Home > Teaching > Theses > CoAP-Erweiterungen für effiziente zustandsbasierte Suche im Internet der Dinge

CoAP-Erweiterungen für effiziente zustandsbasierte Suche im Internet der Dinge

Type: Master thesis
Status: Finished
Begin: From 10.01.2014
Student: Philipp Abraham

Aufgabenstellung

Das Internet der Dinge ist die Vision, dass Orte und Alltagsgegenstände der realen Welt mit Elektronik, wie z.B. Sensorknoten, ausgerüstet und mit dem Internet verbunden werden. Somit können Informationen über die Dinge wie Hersteller, Ort und Zustand weltweit abgerufen werden. Damit ließe  sich eine Suchmaschine realisieren, die die Suche nach Dingen anhand ihres aktuellen Zustandes ermöglicht. Anwendungsszenarien wären u.a. die Suche nach freien Parkplätzen oder freien Tischen in Restaurants. Da der dafür eingesetzten Hardware meist nur wenige Ressourcen in Form von Energie, Speicher und Funkbandbreite zur Verfügung stehen, aber andererseits für eine Suchmaschine immer aktuelle Werte vorliegen müssen, ist es notwendig effiziente Mechanismen zur Abfrage der Informationen zu entwickeln.

Das Constrained Application Protocol (CoAP) ist eine effiziente Umsetzung von sinnvollen Teilen von HTTP für ressourcenbeschränkte Systeme. Damit lassen sich die verfügbaren Informationen der Gegenstände im Internet der Dinge in Form von Ressourcen auf Basis von RESTful Webservices anbieten.

Ziel der Arbeit ist die Entwicklung, Implementierung und Evaluation von drei Komponenten für CoAP, welche die zustandsbasierte Suche effizienter gestalten. Die erste Erweiterung soll das dynamische und flexible Erzeugen von Ressourcen auf ressourcenbeschränkte Systemen ermöglichen. Über diese neuen Ressourcen sollen, statt der rohen Sensorwerte wie 7.2°C, höherwertige Zustände wie „kalt“ abrufbar sein. Die zweite  Erweiterung soll auf ähnliche Weise das Erstellen von Ressourcen erlauben. Diese sollen verschiedene Typen von Wahrscheinlichkeitsmodellen für Sensorwerte  bzw. Zustände anbieten. Solche Modelle können serverseitig für eine effizientere Anfrage genutzt werden. Die letzte Komponente, ein CoAP-Proxy, soll die Anfragemuster von suchenden Clients und die Struktur der Sensorwerte analysieren und adaptiv entscheiden, wie die Daten am effizientesten von den CoAP-Ressourcen an Clients übermittelt werden können.

© 2016 University of Lübeck · Institute of Telematics.    All rights reserved.