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Entwicklung eines Browser- und Peer-to-Peer-basierten sozialen Netzwerks

Type: Bachelor thesis
Status: Finished
Begin: From 2013
Student: Florian Burmann
Tutor: Dennis Boldt

Aufgabenstellung

Seit etwa 2005 sind Webseiten mit sogenanntem User Generated Content sehr verbreitet. Bei diesen Webseiten stellen die Benutzer einer interaktiven Anwendung den Inhalt zur Verfügung. Typische Beispiele sind Wikipedia, Youtube oder Flickr. Sehr beliebt sind soziale Netzwerke, bei welchen die soziale Vernetzung der Benutzer im Vordergrund steht. Sehr große und bekannte Beispiele sind Facebook oder Google+.

 

Der Datenschutz von Facebook stand u.a. 2011 mehrfach in der Kritik. Dazu zählen das Like-Problem [1] oder dass viele Benutzerdaten ”geistiges Eigentum oder Geschäftsgeheimnis des Unternehmens” [2] sein sollen. Bei Google+ ist der Benutzer mit allen anderen Google-Diensten, u.a. Google Mail, Youtube, Google Drive oder die Google Suche, verknüpft.

 

Das Problem liegt auf der Hand: alle Benutzerdaten liegen auf den zentralen Servern eines riesigen Konzerns, welcher die vollständige Kontrolle darüber hat. So werden die Nutzerdaten gespeichert und genutzt, um mehr über Nutzer zu lernen und um maßgeschneiderte Werbung zu platzieren. Die Nutzer sind folglich dazu gezwungen den Anbietern der Webseiten ein hohes Maß an Vertrauen entgegen zu bringen.

 

Im Rahmen dieser Arbeit soll ein Prototyp eines sozialen Netzwerks mit den Grundfunktionalitäten Profil, Kontakte, Pinnwand und private Nachrichten entwickelt werden, bei welchem alle Benutzer- und Anwendungsdaten dezentral auf den Rechnern der Benutzer gespeichert werden. Sicherheit, Datenschutz und Rechtemanagement sollen nicht weiter berücksichtigt werden.


Als Grundlage soll das im Rahmen einer Masterarbeit am Institut für Telematik entwickelte Browser-basiertes Peer-to-Peer-Netzwerk verwendet werden, welches das Chord-Protokoll implementiert.

 

Nach Einarbeitung und Umsetzung ist die geleistete Arbeit in der eigentlichen Schrift sorgfältig zu dokumentieren. Der implementierte Code zu kommentieren und in einer Versionsverwaltung des Instituts zu veröffentlichen. Es sind die Regeln zur Erstellung von wissenschaftlichen Arbeiten des Instituts zu beachten.

 

[1] Schmidt Jürgen: Das Like-Problem.
[2] Reissmann, Ole: ”Mein Gesicht ist nicht deren Geschäftsgeheimnis”.

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